Gymnasium Christian-Ernestinum Bayreuth
Ein Upgrade für die Mensa
P-Seminar am Gymnasium Christian-Ernestinum will Esserlebnis verbessern
Ein spannendes Thema mit potenziell direkten Auswirkungen auf die gesamte Schule – das hat sich ein P-Seminar des Gymnasiums Christian-Ernestinum (GCE) Bayreuth auf die Fahne geschrieben. Die 14 Schüler erarbeiten zusammen mit ihrem Lehrer Matthias Kodisch, wie sich die Mensa besser gestalten lässt, damit sie für die Schülerinnen und Schüler noch attraktiver wird. Dabei baut das Konzept auf das Coaching Schulverpflegung auf, dass das oberfrankenweite Sachgebiet Gemeinschaftsverpflegung am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Bayreuth-Münchberg im vergangenen Schuljahr durchgeführt hat. Die Mitarbeiterinnen des Sachgebiets Johanna Köllen und Amelie Roder haben sich nun über den Verlauf des Seminars informiert.
Mensa wird in den höheren Jahrgangsstufen kaum genutzt
Leberkäsbrötchen, Döner oder Pommes – viele Schüler am GCE kaufen sich ihr Mittagessen in der Innenstadt – und das ist oft nicht unbedingt gesund. „Den Schülern ist es erlaubt, in der Mittagspause in die Stadt zu gehen, und das wird auch genutzt“, erklärt Schulleiter Franz Eisentraut. Es sei wichtig, dass sie auch mal rauskämen, weg von der Beobachtung der Lehrer. Spätestens nach der Mittelstufe wird die Mensa nur noch selten aufgesucht, meistens für Snacks oder Getränke. Ein Grund ist, dass ihnen der Raum durch die Kinder aus der Offenen Ganztagsschule zu voll ist. Des Weiteren passt das Angebot nur selten zu ihren Wünschen, und in der Innenstadt können sie nebenbei auch noch weitere Besorgungen machen.
P-Seminar übernimmt Verantwortung für die jüngeren Schüler
Mit dem P-Seminar wollen die Schüler nun Verantwortung für die Jüngeren übernehmen: „Wir wollen ihnen eine gute Umgebung geben, damit sie sich wohlfühlen.“ Dafür haben sie zusammen mit Seminarleiter Matthias Kodisch schon viele Ideen entwickelt und teilweise umgesetzt – ein Upgrade der Mensa soll her. Dafür haben sich die Schüler zunächst die Räumlichkeiten vorgenommen: Eine neue Sitzordnung wurde bereits eingeführt. Als Nächstes sind mehr Pflanzen, ein weißer Anstrich der bestehenden grünen Wände, eine Holzverkleidung an ausgewählten Stellen, eine Salatbar mit passendem Plakat sowie eine Anleitung zum Aufräumen des eigenen Platzes nach dem Essen geplant. Das alles soll zu einer einladenden Atmosphäre beitragen. Zudem schwebt ihnen ein zusätzlicher Verkaufsautomat vor, der für die Mittagspause und den Nachmittag bestückt werden soll. So könnten sich die Schüler den Gang zum Supermarkt ersparen.
Erfolgsgeschichte Obstkorb
Eine Sache, die nach dem Coaching des Sachgebiets Gemeinschaftsverpflegung richtig ein-geschlagen hat, ist der Obstkorb. Er steht in der Mensa und kommt bei den Schülern sehr gut an. Matthias Kodisch: „Der Obstkorb wird über alle Jahrgangsstufen hinweg genutzt.“ Und auch die P-Seminarteilnehmer holen sich regelmäßig ihre tägliche Portion Vitamine ab.
Weitere Verbesserungen zeichnen sich durch die Arbeit des P-Seminars ab. Matthias Kodisch: „Die Schüler haben die Notwendigkeit gesehen, etwas zu ändern. So ist das Seminar zustande gekommen. Ich bin gespannt, ob ich die Mensa nach dem Seminar wiedererkenne.“
Aufseesianum Bamberg
Bamberg isst besser: Mehr Vielfalt, mehr Franken - Aufseesianum stellt Verpflegung um
Mehr Regionalität, mehr Mitsprache, mehr Akzeptanz bei den Schülerinnen und Schülern
Weniger Pudding, mehr Obst. Weniger Süßes und Fettes, mehr Vielfalt: Das Aufseesi-anum Bamberg hat seine Verpflegung im Rahmen eines Coachings der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung (KSV) Oberfranken im vergangenen Schuljahr deutlich wei-terentwickelt – mit Erfolg. Bei einer Nachbesprechung am 12. März zogen Vertreterinnen des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) gemeinsam mit der Einrich-tung eine positive Bilanz.
Vor Ort tauschten sich Stiftungsdirektorin Ulrike Linz, Verpflegungsbeauftragte Lena Rammensee, Küchenleiterin Sonja Schulz sowie Schülerinnen gemeinsam mit Berit Kreibich (AELF Bamberg), Amelie Roder und Susanne Dobelke (beide Vernetzungsstelle KSV, AELF Bayreuth-Münchberg) über die Entwicklungen aus.
Internat mit regionaler Strahlkraft
Das Aufseesianum ist ein Internat ohne angeschlossene Schule: Die Schülerinnen und Schüler besuchen verschiedene Schulen in Bamberg und kommen zur Verpflegung in die Einrichtung. Ein Teil von ihnen wohnt unter der Woche vor Ort, zudem sind regelmäßig Berufsschüler während ihrer Blockphasen oder junge Sportler zu Gast. Darüber hinaus kocht die Küche auch für ein Gymnasium und einen Kindergarten in der Region.
Speiseplan neu gedacht: regional, ausgewogen, nachhaltig
Im Mittelpunkt steht ein klar fränkisch geprägter Ansatz: Regionales Gemüse, oft direkt vom Erzeuger, kommt regelmäßig auf den Tisch. Gleichzeitig wurde der Speiseplan neu ausgerichtet – mit mehr Vollkornprodukten und deutlich mehr vegetarischen Gerichten. Fleisch gibt es nur noch zweimal pro Woche, einmal Fisch, an den übrigen Tagen wird vegetarisch gekocht.
Besonders sichtbar ist der Wandel beim Nachtisch: Statt süßer Klassiker gibt es jetzt häufiger frisches Obst. Auch Nachhaltigkeit spielt eine größere Rolle – etwa durch die Weiterverwendung oder das Einfrieren von Speiseresten.
Schüler gestalten mit – Kommunikation verbessert sich
Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die stärkere Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, die während des Coachings einen kräftigen Schub erhalten hat. In einem regelmäßig tagenden „Runden Tisch“ tauschen sie sich direkt mit der Küchenleitung aus. Das Ergebnis: bessere Kommunikation, mehr Akzeptanz und ein Speiseangebot, das wirklich ankommt. Klassiker wie Kaiserschmarrn, Käsespätzle oder Nudelgerichte bleiben beliebt – ergänzt durch ein erweitertes Salatangebot.
Speisesaal wird zum Treffpunkt
Auch der Speisesaal hat gewonnen: Wasserkaraffen auf den Tischen, flexible Essenszeiten, ansprechende Bilder an den Wänden und im Sommer die Terrasse im Innenhof machen ihn zu einem lebendigen Treffpunkt.
Die Küchenleitung zeigt sich zufrieden mit der Entwicklung. Stiftungsdirektorin Ulrike Linz betont zugleich: „Die regelmäßige Auswertung der Online-Bewertungen wird künftig noch wichtiger, um die Qualität weiter zu sichern.“
Gymnasium Christian-Ernestinum
© AELF Bayreuth-Münchberg,
F. Baum
Rund 700 Schülerinnen und Schüler besuchen das Gymnasium Christian-Ernestinum (GCE) in Bayreuth. Von Montag bis Donnerstag wird in der Schulmensa ein warmes Mittagessen angeboten. Zur Auswahl stehen stets ein fleisch-/fischhaltiges und ein vegetarisches Gericht, welche durch einen Salat ergänzt werden können. In den Pausen am Vormittag finden sich zusätzlich kleinere Snacks in der Auslage.
Herausforderungen und Ziele des Coachings:
Nachhaltigkeit wird am GCE großgeschrieben. Ein großer Faktor dabei ist die Ernährung im Schulalltag. Der Fokus des Coachings liegt dabei auf dem vermehrten Einsatz von nachhaltig produzierten Lebensmitteln, unter anderem mit regionalem und saisonalem Ursprung. Zusätzlich soll das Angebot an vegetarischen Speisen vielfältiger werden. Ein zentrales Ziel besteht somit darin, die Verpflegung sowohl nachhaltig und schmackhaft als auch wirtschaftlich zu gestalten. Es wird auch über den Tellerrand hinausgeschaut, denn zugleich soll der Essensraum gemütlicher gestaltet und Abläufe optimiert werden. Allem voran steht das Ziel, die (Mittags-)Pause zu einer erholsamen und schmackhaften Zeit werden zu lassen.
© GCE, C. Kerling
Ergebnisse:
Das Ziel des GCE war es, die Mittagsverpflegung für die rund 45 Schülerinnen und Schüler gesünder, abwechslungsreicher und nachhaltiger zu gestalten. Besonders stolz ist das Team auf die Einführung eines Obstkorbes, der jeden Morgen in der Mensa bereitgestellt wird und am Ende eines Schultages oft leer ist. Dieses Angebot wird von den Schülerinnen und Schülern sehr geschätzt. Zudem wurde das Speisenangebot durch den verstärkten Einsatz von Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten verbessert. Der Speiseraum wurde durch eine neue Anordnung der Tische im Restaurant-Stil aufgewertet. Im kommenden Schuljahr wird zudem ein P-Seminar angeboten, bei dem die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen zur Raumgestaltung, Dekoration und zum Speisenangebot einbringen können. Christoph Kerling, Lehrer am GCE, zeigt sich vom Coaching überzeugt: „Wir hatten das Gefühl, nur kleine Schritte gemacht zu haben. Doch im Hintergrund laufen viele Prozesse. Besonders dankbar sind wir für die enge Zusammenarbeit mit unserer Mensabetreiberin und die individuelle Unterstützung durch das AELF.“
Doch damit ist das Engagement noch nicht beendet: Das GCE hat neben dem P-Seminar bereits weitere Ziele formuliert wie die moderne Benennung von Speisen und die Einführung einer Testphase mit Fairtrade-Produkten.
Aufseesianum Bamberg
© T. Lorenz
Das Aufseesianum ist ein Internat, das sowohl als Tagesinternat als auch als klassisches Internat für Schüler ohne angeschlossene Schule fungiert. Hier betreut ein erfahrenes Team von pädagogischen Fachkräften eine vielfältige Schülerschaft aus unterschiedlichen Schulformen und auch Auszubildende.
In der hauseigenen Küche werden täglich frisch zubereitete Menülinien angeboten, die eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ermöglichen. Um jedoch den Anteil an regional und saisonal produzierten Lebensmitteln zu steigern und zukünftig auf möglichst wenig zugekaufte Convenience-Produkte zurückgreifen zu müssen, nehmen die Verantwortlichen an am Schulcoaching teil. Hierbei soll nicht nur auf den vermehrten Einsatz von regionalen und pflanzenbasierten Zutaten geachtet werden, sondern zielt auch darauf ab, die Akzeptanz dieser Gerichte bei den Internatsschülern zu erhöhen.
Herausforderungen und Ziele des Coachings:
Das Schulcoaching steht vor der Aufgabe, die Akzeptanz von gemüsereichen, regionalen und saisonalen Speisen zu erhöhen, ohne dabei das Budget oder das Personal zu überlasten. Ein weiterer Fokus liegt darauf, den Anteil an biologischen Lebensmitteln zu steigern und den Schülerinnen und Schülern die Wertigkeit und Nachhaltigkeit der Mahlzeiten nahezubringen.
Lösungsansatz:
Die Akzeptanz neuer Speisen, insbesondere vegetarischer Gerichte, soll durch die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler in den Auswahlprozess gesteigert werden. Hierzu werden regelmäßig Feedbackrunden und Umfragen durchgeführt, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ihre Präferenzen und Ideen einzubringen.
Gleichzeitig wird durch den Einsatz eines Bildschirms im Speiseraum das Bewusstsein für die Besonderheiten einzelner Lebensmittel geschärft. Ziel ist es, die Bedeutung der Gerichte im Kontext von Gesundheit und Nachhaltigkeit hervorzuheben. Dies soll nicht nur die Akzeptanz für gesündere Optionen fördern, sondern auch einen langfristigen Bildungsansatz in Bezug auf Ernährung und Umwelt bieten.
© T. Lorenz
Ergebnisse:
Das Ziel des Aufseesianums war es, die Mittagsverpflegung für die rund 220 Schülerinnen und Schüler gesünder, abwechslungsreicher und nachhaltiger zu gestalten. So wurden mehr vegetarische Gerichte eingeführt, der Fleischanteil reduziert und süße Nachspeisen durch Obst ersetzt. Zudem wurde der Anteil regionaler und saisonaler Lebensmittel erhöht. Auch das Umfeld wurde aufgewertet: Der Speiseraum erhielt Wasserkaraffen und Wandbilder, und die Schülerinnen und Schüler können nun über ein Whiteboard sowie online Feedback zu den Gerichten geben, die kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ein besonderes Upcycling-Projekt wurde ebenfalls umgesetzt: Ehemalige Küchenschränke wurden zu Kräuterkästen umfunktioniert. Lena Rammensee, Verpflegungsbeauftragte am Aufseesianum, zeigt sich vom Coaching überzeugt: „Wir waren überrascht, wie klein die Hürden waren! Unsere Ziele ließen sich gut umsetzen, und die Veränderungen wurden auch von den Schülerinnen und Schülern sehr wertgeschätzt.“
Doch damit ist das Engagement noch nicht beendet: Das Aufseesianum hat bereits weitere Ziele formuliert, wie die Beschaffung von Gemüsekisten vom regionalen Anbieter und die Einführung moderner, kreativer Gerichte mit originellen Speisenamen.
Melchior-Franck-Grundschule Coburg
© N. Dejosez
In der Melchior-Franck-Grundschule essen täglich im Durchschnitt 200 Schülerinnen und Schüler. Das Essen wird von einem regionalen Caterer im Cook & Hold Verfahren geliefert. Es gibt täglich ein Essensangebot und beim Angebot von Fleisch und Fisch eine vegetarische Alternative. Es ist vorgesehen an der Schule eine neue Mensa zu bauen. Derzeit essen die Kinder im ehemaligen Chemieraum.
Herausforderungen und Ziele des Coachings
Zu Beginn des Coachings wurde das Mittagessen neben der bestehenden Mensa in einem weiteren Betreuungsraum angeboten. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern eine möglichst angenehme Essensatmosphäre unter den gegebenen Umständen zu bieten. Zudem soll das Speisenangebot auf seinen gesundheitlichen Aspekt überprüft und angepasst werden.
Lösungsansatz:
Durch versetzte Essenszeiten konnte zwischenzeitlich sichergestellt werden, dass alle Kinder in der Mensa essen können.
Direkt zu Beginn des Coachings wurde mit dem Caterer besprochen ein Salat- und Rohkostangebot einzuführen. Das Mobiliar konnte kurzfristig bereitgestellt werden. Das Angebot wird seitdem sehr rege von den Kindern genutzt.
Neben der Salattheke wurde eine Getränkestation errichtet und die Ausgabe der warmen Speisen in den Mensabereich integriert. Hierdurch konnten Wartezeiten und Kreuzungswege reduziert werden. Die Ablauforganisation wurde angepasst, die Mensaregeln vertiefend mit den Schülerinnen und Schüler besprochen und die Tischstruktur verändert, so dass sie sich beim Essen besser unterhalten können.
Weiterhin wurden Akustikpaneelen an der Stirnseite des Raums angebracht, die zudem eine gemütlichere Atmosphäre schaffen. Auch wird ruhige Musik im Hintergrund abgespielt. Durch die Maßnahmen konnte für die Schülerinnen und Schüler, Betreuungskräfte und das Ausgabepersonal eine entspanntere Essensatmosphäre geschaffen werden. Schülerinnen und Schüler äußerten, dass sie sich nun „wie im Restaurant“ fühlen.
Im Verlauf des Schuljahres soll der Speiseplan durch neue Angebote bereichert werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Speiseplangestaltung eingebunden werden. Die Reduzierung von Speiseabfällen steht weiterhin auf der Agenda des Coachings. Zum Ende des Schuljahres wird ein Verpflegungsleitbild mit Verpflegungskonzept erstellt, um die erreichten Veränderungen auch schriftlich festzuhalten.
© H. Drachenberg
Ergebnisse:
Das Ziel der Schule war es, die Mittagsverpflegung für die rund 200 Schülerinnen und Schüler gesünder, abwechslungsreicher und angenehmer zu gestalten. Bereits zu Beginn des Coachings wurden durch die Einrichtung einer Salattheke und einer Getränkestation sowie die Neuplatzierung des Ausgabebereichs warmer Speisen positive Veränderungen umgesetzt. Zudem wurde die Essatmosphäre durch Akustikpaneele, organisatorische Anpassungen und überarbeitete Mensaregeln deutlich verbessert. Die Lautstärke wurde reduziert, was die Mittagspause für alle Beteiligten entspannter machte und die Schülerinnen und Schüler stärker mit „ihrer“ Mensa identifizieren ließ. Eine der größten Herausforderungen war die kurzfristige Suche nach einem neuen Caterer, nachdem der vorherige insolvent geworden war. Nicole Dejosez, Schulleiterin der MFS, zeigte sich vom Coaching begeistert: „Wir sind überrascht, wie schnell wir unsere Ziele umsetzen konnten. Die kurzfristige Suche nach einem neuen Caterer war eine große Herausforderung, doch wir sind stolz auf das Ergebnis. Das zeigt sich auch in den zufriedenen Gesichtern unserer Schülerinnen und Schüler.“
Doch damit ist das Engagement noch nicht beendet: Die MFS hat bereits weitere Ziele formuliert, darunter die Reduzierung von Speiseresten und die Erstellung eines Verpflegungsleitbildes. Zudem ist ein Neubau der Mensa geplant.